Bogengriff

Der Bogen wird mit einem gabelförmigen Griff  zwischen Daumen und Zeigefinger der Bogenhand gehalten.

Der Druckpunkt liegt dabei gleichmässig zwischen Daumen, dem leicht gekrümmten Zeigefinger UND, ganz wichtig, dem  Handballen. Der Bogenarm ist gerade, das Handgelenk der Bogenhand befindet sich dabei möglichst deutlich UNTERHALB des Daumens, es wird also das “tiefe Handgelenk” (siehe Abbildung) und die tiefe Schulter ( aus dem Bereich Vorhalten) bis zum Ankerpunkt für eine konstant gute Pfeilgruppierung empfohlen.

Die Bogenhand muss dabei völlig entspannt am Griffstück des Bogens liegen. Die Auflagekraft (bei Spannen der Sehne im auszug) des Bogens verläuft geradlinig durch die Hand und den Bogenarm. Ab diesem Zeitpunkt darf sich diese Position während des gesamten Schussablauf nicht mehr ändern!  Die Wiederholgenauigkeit im Schussablauf  ist auch elementar davon abhängig, dass jede einzelne Position immer gleich eingenommen wird.

Jeder Fehler (Veränderungen der Einzelpositionen) der Haltungsbereiche im Schussablaufs ist gleich schädlich für ein konstantes Schussergebnis. Auf  kürzeren Entfernungen wirken sich dabei aufkommende Unregelmäßigkeiten naturgemäß weniger aus als auf längere Dinstanzen im Freien.

Auf die 70m – Distanz potenziert sich jede Abweichung in Bewegungsablauf und Haltung während des Schussablauf entsprechend! Eine ständig schwankende Leistung im Schussergebnis des Bogenschützen wäre die sicher nicht beabsichtigte Folge.

Bildquellen und weitere, detailreiche Beschreibung des Bewegungsablaufes unter:

http://www.compoundbow-online.com

und

http://www.oebsv.com

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