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Armschutz / Unterarmschutz
Der Armschutz schützt (wie der Name schon sagt) den Bogenschützen vor unbeabsichtigten, und dabei ausgesprochen schmerzhaften Sehnenberührungen beim Lösen des Pfeils.
Gerade Anfänger haben häufig noch das Problem, dass der Bogen nicht immer richtig gehalten wird, jeder Trainer kann es 100mal per Trainings-Anweisung wiederholt haben, trotzdem achten Anfänger nicht immer auf die korrekte Haltung des Bogen und Bogenarm, aber auch selbst fortgeschrittenen Bogenschützen passiert es immer wieder einmal nicht auf die richtige Armposition geachtet zu haben, man ist halt kein Roboter und vielleicht gerade auf einen ganz anderen Bereich des Schußablaufes konzentriert, um diesen zu trainieren…
Im Ergebnis setzt es dann ordentlich blaue Flecken, mit bis zu – und auch über 250 Km/H (je nach Wurfarmstärke) streift die Sehne den Arm eines Recurve- Bogenschützen und verursacht dabei neben der Prellung auch nicht selten Vebrennungen 2. Grades.
Wie diese Haltung aussehen sollte, lässt sich am besten durch entsprechende Abbildungen aufzeigen:
Dazu hier zunächst die richtige Armposition, wobei besonders darauf zu achten ist, dass das Ellenbogen- Gelenk, senkrecht zur Sehne eingedreht sein sollte!
In dieser Position kommt es zu keiner Streifberührung mit der Sehne, bestenfalls zu seitlichen Pendelausschlägen durch die Materialbewegungen des Bogens, hier sind es die Wurfarme die auch in einer leichten Kreisbewegung auslösen und die Sehne damit auch in einen seitlichen Schwingungsverlauf versetzen.
Bei richtiger Bogenhaltung ist das Ellenbogen- Gelenk also parallel zur Bogensehne eingedreht, der Armschutz nimmt damit automatisch ebenfalls diese Position ein.
Die nachfolgende Abbildung zeigt sehr genau wie es bitte keinesfalls aussehen sollte, also definitiv falsch ist, dabei sind wie schon oben angemerkt, entsprechende Verletzungen geradezu vorprogrammiert.
Den Armschutz für Bogenschützen gibt es in sehr vielfältigen Ausführungen, Größen und von diversen Herstellern, grundsätzlich läßt sich anmerken, dass es im Grunde keine wirklichen Qualitätsunterschiede gibt, Größe und Material erfüllen ihren Zweck, oft ist es auch eine Frage des Geschmacks für welche Ausführung sich ein Bogenschütze letztlich entscheidet.
Oft wird ein Armschutz auch passend zur jeweils ausgeübten Diszipin ausgewählt, wer traditionelles Bogenschießen mit einem Langbogen betreibt, wird sich für ein dazu passendes Natur- Ledermodell entscheiden, Fita- Sportschützen mögen es da schon auch gern einmal etwas “bunter”. Nebenstehend einige, auf dem Markt befindliche Modelle. Wie gesagt, es gibt zig verschiedene Ausführungen bis hin zu Lösungen aus Kunststoff.
Um die unbedingte Notwendigkeit der Nutzung eines Armschutzes, auch bei korrekter Armhaltung noch einmal deutlich zu unterstreichen, sollte man das untere Video sehr genau ansehen, ich glaube kaum dass jeder vermutet hätte, welche starken Bewegungsabläufe eine Bogensehne beim Abschuß beschreibt.
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Das Bogenschießen, sofern es intensiver und mit langfristigen Zielsetzungen betrieben wird, übt nicht selten eine ganz besondere Faszination auf seinen Betreiber aus. Der engagierte Anfänger, Fortgeschrittene oder Profi findet hier die Möglichkeit zu einem vereinsübergreifenden Erfahrungsaustausch mit anderen Bogensportlern.

